Dachgeschosswohnungen heizen sich im Sommer extrem stark auf. Durch die schrägen Dachflächen dringt Sonnenwärme ungehindert ein. Ohne Klimaanlage steigen die Raumtemperaturen oft auf weit über 30 Grad an. Eine präzise Planung ist beim Einbau unter dem Dach entscheidend.
Besondere Herausforderungen im Dachgeschoss
Aufgrund von Dachschrägen ist die Stellfläche für Innengeräte begrenzt. Zudem muss die Kühlleistung aufgrund der direkten Sonneneinstrahlung höher kalkuliert werden als bei vergleichbar großen Räumen im Erdgeschoss. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Kondensatablauf: Da das Innengerät hoch hängen muss, muss das anfallende Wasser sicher abfließen können – falls nötig mittels einer Kondensatpumpe.
Platzierung des Außengeräts
Das Außengerät muss die Wärme abführen können. Im Dachbereich bieten sich Konsolen auf einer Gaube, die Montage an einer Giebelwand oder die Aufstellung auf einer Dachterrasse an. Hierbei müssen Lärmemissionen beachtet werden, damit Nachbarn im Schlafbereich nicht gestört werden.
Systemempfehlung: Wand- oder Truhengeräte
Wenn an den Wänden kein Platz für klassische Wandgeräte vorhanden ist, eignen sich Truhengeräte. Diese werden im Kniestock-Bereich (Drempel) wie ein Heizkörper montiert und blasen die kühle Luft zugluftfrei nach oben aus.
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